Partner Talk.

    Der perfekte Match.

Das Interview.

Partnerschaft aus Passion und Überzeugung.

Die standing-ovation-Inhaber Michael Dancsecs und Etienne Ruppen im Gespräch.

Michael (MD): Warum hast du dich entschlossen, bei standing ovation einzusteigen?

Etienne (ER): Ich kam 2014 mit der Absicht zu standing ovation, mein unternehmerisches Talent stärker unter Beweis zu stellen. Wir haben uns ja von Anfang an hervorragend verstanden und standing ovation besteht aus einem aussergewöhnlichen Team. Da ist der Funke schnell übergesprungen. Wir beide ergänzen uns: Du bist der Visionär, derjenige, der Möglichkeiten und Chancen sieht und immer wieder die Herausforderung sucht. Mein Part dagegen ist es, das Team zu führen, Ressourcen zu planen und das Unmögliche immer wieder möglich zu machen. Das ist für mich der perfekte Match.

ER: Was bedeutet dir unsere Partnerschaft?

MD: Zwei sind in unserem Fall viel mehr als eins und eins. Für mich ist eine Geschäftspartnerschaft nicht nur geteilte Verantwortung, sie ist auch ein Garant für Kontinuität und Kreativität gegenüber unseren Kunden. Der Erfolg von standing ovation gründet auf Partnerschaft. Das war die letzten zwölf Jahre so. Das wird auch in Zukunft so sein. Ich brauche ein Gegenüber: als Sparringpartner und als kritischer Hinterfrager. In dieser neuen Kombination können wir unsere Stärken noch gezielter einsetzen.

MD: Was hat dich und deine Karriere geprägt?

ER: Ich bin in der Hotellerie gross geworden und damit auch mit dem Dienstleistungsgedanken. Meine Eltern führen in Saas-Grund einen Hotel-Restaurant-Betrieb. Für den Gast, für den Kunden da zu sein, ihm ein einzigartiges Erlebnis zu bieten, das hat mich geprägt. Hospitality ist ein Thema, das mich begleitet. Oft werde ich von Freunden und Kollegen, die heute ein Hotel oder Restaurant führen, gefragt, wie ich dieses Erlebnis in ihrem Unternehmen beurteile. Meine Lebenspartnerin ist Vizedirektorin im Art Deco Hotel Montana in Luzern. Die Themen Dienstleistung und Hospitality gehören zu meinem Leben.

ER: Was sind deine Learnings aus über zehn Jahren Live-Kommunikation?

MD: Dass wir von Eventveranstaltern zu Brandexperten geworden sind. So wie sich Rolle und Relevanz von Marken entwickelt haben, so hat sich Live Experience zu einem wichtigen Marketinginstrument gewandelt. Wir konzipieren und realisieren zwar immer noch Events, aber tun dies viel stärker im Kontext von Brand Experience und Brand Management. Eine faszinierende Entwicklung, die uns Perspektiven eröffnet, die vor zehn Jahren noch gar nicht denkbar waren.

MD: Wie viel Wallis steckt in dir?

ER: Ja, man hört es, ich bin Walliser. Das Grüezi-Sein (siehe Legende) bleibt mir wohl ein Leben lang vorenthalten… Ich bin im Wallis aufgewachsen und gebe mich auch in der Üssuschwiiz als Walliser. Der Umgang mit Menschen, das Anpacken sowie das Beisammensein und Geniessen liegen mir. Und das brauche ich. Für mich gibt es übrigens auch keinen Röschtigraben. Ich fühle mich in Zürich sehr wohl, gleichzeitig schätze ich regelmässige Abstecher zurück in die Berge mit ihren Menschen, Eigenheiten und der wunderbaren Natur.

ER: Was ist anstrengender – dein Job oder deine Vaterrolle?

MD: Beides braucht Energie, aber beides bringt mir auch viel Freude: So wie meine Zwillinge jeden Tag die Welt neu entdecken dürfen, so möchte ich jeweils die Projekte anpacken: neue Ideen erkunden, Kunden davon überzeugen und Konzepte erfolgreich umsetzen. Diese Offenheit zum Teil meines Jobs machen, das ist mir wichtig, auch wenn es anstrengend sein kann.

MD: Was machst du, wenn wir uns nicht im Büro gegenübersitzen?

ER: Ich schreibe dir, wo du bleibst… (haha). Ich hatte die Möglichkeit, ein Walliser Maiensäss umzubauen. Das ist der Rückzugsort, den meine Partnerin und ich aufsuchen, wann immer sich die Möglichkeit bietet. Es ist mein Kraftort, ein Ort für klare Gedanken, für gute Gespräche und überdachte Entscheidungen. Zwischen Zürich Seebach und den Lärchenwäldern über Saas-Grund liegen Welten: Und doch gehört für mich beides zusammen: Die phygitale Welt von Live-Kommunikation und der Zauber der Walliser Viertausender.

Kleines Walliser Wörterbuch.

  • Grüezi = die „Grüezini“ sind Menschen aus der deutschsprachigen Schweiz ausserhalb des Kantons Wallis
  • Horu = Matterhorn (Berg)
  • Mattini = Einwohner von Zermatt
  • Plättli = Teller mit Käse, Wurst- und Fleischspezialitäten
  • Saasi = Einwohner vom Saastal
  • Üssuschwiiz = deutschsprachige Schweiz ausserhalb des Kantons Wallis
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